Der Alte jüdische Friedhof ist ein beredtes Zeugnis für die Wiederansiedlung von Juden in Dresden. Mit seinem Machtantritt 1694 hatte August der Starke das Land bewusst für Menschen aus anderen Ländern geöffnet. Damit schuf er die Voraussetzung für eine aufblühende kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Sachsens.
Auf diesem Rundgang werden jüdische Persönlichkeiten vorgestellt, die in dieser Zeit nach Dresden kamen und die Stadt für gut 200 Jahre wesentlich mitprägten: Dazu gehörten die Familien Kaskel, Gutmann, Elimeyer, Wolfsohn und Fiorino, die im Mittelpunkt dieses Rundgangs stehen.
Eine Veranstaltung des Sächsischen Musikvereins in Kooperation mit Hatikva e. V.
- Treff:
Alter Jüdischer Friedhof
Pulsnitzer Straße 12
01099 Dresden
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.