Hans Christian Andersen ist heute vor allem für seine Märchen berühmt. »Die kleine Meerjungfrau«, »Des Kaisers neues Kleider« oder »Die Prinzessin auf der Erbse« gehören zur Weltliteratur. Weniger bekannt ist, dass die Märchen nicht zuerst für Kinder gedacht waren und dass Andersen auch Gedichte, Dramen, Novellen und Reiseberichte schrieb. Zudem gestaltete er Scherenschnitte und Collagen.
Einer seiner frühen Reiseberichte galt der Stadt Dresden und der Sächsischen Schweiz, die er bei seiner ersten Auslandsreise im Juni 1831 besuchte. Die Gemäldegalerie mit der »Sixtinischen Madonna« faszinierte ihn besonders. Er besuchte bekannte Persönlichkeiten wie den in Dresden lebenden Dichter Ludwig Tieck oder den norwegischen Maler Johan Christian Clausen Dahl, der mit Caspar David Friedrich in einem Haus lebte. Eindrücklich beschreibt Andersen seine Erlebnisse. Es folgten 14 weitere Besuche in der sächsischen Residenzstadt, bei denen er zahlreiche Bekanntschaften machte. Vor allem zur Familie Serre, die in Maxen ein Rittergut besaß, festigte sich der Kontakt, sodass Andersen in den 1850er Jahren fast jährlich nach Dresden und Maxen reiste.
Die Ausstellung widmet sich dem bekannten Dichter und seinem Wirken in Dresden und gibt damit einen bildhaften Einblick in das Dresden des 19. Jahrhunderts.
Termine zur Ausstellung

Mit Papier, Schere und Phantasie
Ferienworkshop
Der Märchenschriftsteller Hans Christian Andersen ist zu Gast im Kügelgenhaus! Wir erfahren Geschichten aus seinem Leben, hören Märchen und versuchen, wie einst der Dichter, dabei mit der Schere Figuren aus Papier zu schneiden.
- Alter: 7 bis 12 Jahre
- Dauer: 1,5 h
- Kosten: 5 € pro Person
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
